tatort: Lara ist nicht totzukriegen

Shownotes

Seit dem 19.04. läuft am Gymnasium Damme ein ganz besonderer „Tatort“ – auf der Bühne statt im Fernsehen.

In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir mit den Hauptdarstellerinnen Julia und Lea über das Theaterstück „Tatort: Lara ist nicht totzukriegen“.

Worum geht es? Wie liefen die Proben? Und warum lohnt es sich, vorbeizukommen?

Jetzt reinhören!

Die nächsten Aufführungen finden am 24. und 25. April um 19:30 Uhr in der Aula des Gymnasiums Damme statt.
Tickets gibt es an der Abendkasse.

Transkript anzeigen

00:00:00: Und ich muss sagen, ich bin auf die Bühne gekommen, erhoben im Haupt.

00:00:03: Aber meine Beine waren so am Wackeln und ich hab nur in meinem Kopf die ganze Zeit wiederholt, Lea lasst deine Beine wackelen aber bitte nicht deine Stimme!

00:00:13: Bitte, bitte, bitte nicht!

00:00:18: Seit den neunzehnten vierten wird am Gymnasium damals ein neue Tatort gedreht.

00:00:23: Nur eben nicht im TV sondern auch der Bühnen durch die Theater AG.

00:00:26: Das

00:00:26: Stück heißt Tatort.

00:00:28: Lara ist nicht vorzukriegen und wir sprechen heute mit zwei der Hauptdarstellerinnen Julia und Lea über das Stück.

00:00:35: Schön, dass ihr bei uns seid!

00:00:36: Danke, dass wir kommen durften.

00:00:38: Wir wollen klären worum geht es in eurem Stück?

00:00:41: Was ist das Besondere an euren Rollen und was erwartest du als Publikum?

00:00:45: Viel

00:00:45: Spaß mit der neuen Folge von Neiß von Nahtrufe.

00:00:48: Julia wenn du das Stück jemand erklären müsstest dennoch gar nichts darüber weiss.

00:00:53: Worum geht's?

00:00:55: Es ist die Inszenierung von einer Tatortfolge mit viel Witz im Stück und es ist auf jeden Fall lohnswert, sich das anzusehen.

00:01:05: Weil es auch ziemlich viele Witze gibt, die auf jeden fall beim Zuschauen sehr viel Spaß machen.

00:01:12: Lea was macht die Geschichte aus deiner Sicht besonders oder vielleicht auch ein bisschen ungewöhnlich?

00:01:18: Also ungewöhnlich ist auf jeden Fall, dass normalerweise in einem Tartut hast du ja einen Mordfall und das wird dann geklärt alles.

00:01:25: Bei uns ist es aber so, dass unsere liebe Leiche nicht tot bleibt sondern immer mal wieder zurückkehrt und sich integrieren möchte in das Stück.

00:01:34: Und das ist auf den Fall was Besonderes.

00:01:35: Das sieht man ja nicht alle Tage in einem Tatort, dass die Leiche wieder aufersteht.

00:01:40: Welche Rollen spielt ihr im Stück?

00:01:43: Ich bin Moderatorin und führe sozusagen die ganze Zeit durch das Stück durch oder organisiere die Rollen und spreche mit den Schauspielern sozusagen auf der Bühne.

00:01:57: Und achte darauf, dass alles gut läuft?

00:02:00: Ja also ich bin die Hauptkommissarin heller Bock!

00:02:03: Ich würde schon behaupten, dass sie eine sehr wichtige Rolle spielt.

00:02:06: Sie nimmt sich auch für sehr wichtig da sie sehr erfolgreich ist.

00:02:10: Sie hat aber leider auch familiäre Probleme so wie ja jede Kommissarin Aber sonst ist hier eigentlich eine super freundliche Maus.

00:02:19: Wie würdet ihr eure Figuren in ein, zwei Sätzen beschreiben?

00:02:23: Die Rolle ist eher herrisch also sie kommuniziert alle über die Bühne und es sehr aufbrausend und riegt sich viel über alle anderen Schauspieler auf.

00:02:33: Also ich würde sagen meine Rolle ist auf jeden Fall... wie gesagt habe ich vorhin schon erzählt, sie nimmt sich sehr wichtig Aber hat trotzdem eine gewisse Tiefe, also sie ist trotzdem irgendwie gefühlt stark und möchte wichtig sein auch zu Hause bei ihrer Tochter.

00:02:48: Julia was ist das Besondere oder vielleicht auch schwierige an deiner Rolle?

00:02:53: Dass ich das ganze Stück lang versuchen muss mich irgendwie zu integrieren aber trotzdem den Großteil nicht wirklich präsent sein darf um nicht von der Haupthandlung auf die Bühne abzulenken möchte die ganze Zeit daneben stehen, muss sozusagen.

00:03:10: Und trotzdem präsent und natürlich wirken muss aber trotzdem nicht zu ablenken sein darf von dem Hauptgeschehen.

00:03:20: Lea inwiefern kannst du dich mit deiner Rolle identifizieren?

00:03:25: Boah ich muss sagen eigentlich gar nicht so richtig da heller ja schon eher ne Willensstarke Person ist.

00:03:32: Ich bin jetzt nicht die, die sofort auf die Bühne geht und sagt ich bin hier die wichtigste Person.

00:03:37: Also persönlich sage ich das jetzt nicht von mir.

00:03:41: Und da ist heller eigentlich schon eher mehr ein Unterschied zu meiner persönlichen Person.

00:03:48: Wie viel Vorbereitung und Arbeit steckt insgesamt hinter so einem Stück?

00:03:52: Ja also wir fangen ja immer an.

00:03:55: im Vorjahr jetzt in August haben wir angefangen proben wir auch anderthalb Stunden jeden Donnerstagabend.

00:04:02: Das steckt natürlich schon viel Arbeit drin, erst mal die Szenen bauen gucken wie stehen wir?

00:04:06: Wie gehen wir dann den Text vorher?

00:04:09: zusammenlesen und die Emotionen besprechen?

00:04:11: wie wollen wir das darstellen?

00:04:13: also sehr viel Arbeit auf jeden Fall.

00:04:22: Ich glaube den Großteil konnte ich aber Ich glaube schon, dass ich einen Monat vor dem Stück noch nicht hundert Prozent meines Textes konnte.

00:04:33: Ja, ich würde behaupten das ist aber wenn wir unsere anderen Schauspielkollegen fragen würden auch so, dass viel Text den kann man dann bei den Proben ja.

00:04:44: und wenn man die erste richtige Durchlaufprobe hat, so heißt es bei uns, wenn wir immer alles am Stück hintereinander durchspielen dass es dann zwischendurch doch nochmal Harpat an den einen oder anderen Stellen, vor allem wenn man längeren Monolog hat.

00:04:57: Das ist jetzt aber nicht so dramatisch weil das kommt dann alles mit dem Spiel immer zusammen noch.

00:05:02: Ja

00:05:09: ich fange einfach mal an... Ich muss sagen, ich war sehr aufgeregt, weil das jetzt mein drittes Jahr im Theater die erste wirklich größere Rolle war Und ich bin dann ja auch die zweite Person, die auf die Bühne gerufen wird von Julia.

00:05:26: Ich muss sagen, ich bin auf die bühne gekommen mit erhobenem Haupt aber meine Beine waren so am Wackeln und ich habe nur in meinem Kopf die ganze Zeit wiederholt Lea lasst deine Beine wackelen Aber bitte nicht deine Stimme!

00:05:39: Bitte, bitte, bitte nicht.

00:05:42: Bei mir war es ein bisschen anders weil ich schon bei dem Stück die halbe Stunde in der das Publikum reinkommt mich ein bisschen darauf einstellen kann, weil ich die ganze Zeit auf der Bühne stehe.

00:05:52: So dass ich mich darauf vorbereiten kann mental das ich gleich los spielen muss.

00:05:57: Ich gehe in meinem Kopf nochmal den Text durch, kann ein bisschen über die Bühnen gehen und das hat mich dann währenddessen runtergebracht.

00:06:03: Das war jetzt auch das vierte Stück, was ich gespielt habe davor noch in der jüngeren Theater AG Und am Anfang dachte ich bin kein bisschen aufgeregt und auf der bühne war es dann Am Anfang noch ein bisschen schwer.

00:06:19: Die nächsten Aufführungen sind am vierundzwanzigsten und fünfundzwanziger April, jeweils um neunzehnunddreißig in der Aula des Gymnasium Damme.

00:06:27: Warum sollte man sich das Stück unbedingt anschauen?

00:06:30: Also ich würde sagen nicht nur für die Jüngeren sondern auch für die Älteren total interessant.

00:06:36: Das Prinzip von Tatort würde ich behaupten kennt eigentlich jeder Und das ist jetzt mal so eine andere Geschichte.

00:06:42: Den Tatort könnte man theoretisch auch zu Hause vom Fernseher schauen, aber wenn man ein bisschen Comedy mit dabei haben will und auch Gespräche unter den Schauspielern untereinander zum Publikum spielen möchte.

00:06:55: Es ist auf jeden Fall ein unterhaltsamer Abend.

00:06:57: Man kann nach Hause gehen und sagen ich habe heute den Tatort geschaut, aber mal anders und interessanter.

00:07:03: Und wenn ihr jetzt neigerich geworden seid, Tickets bekommt ihr an der Abend Kasse für acht Euro.

00:07:08: Schülerinnen und Schüler zahlen vier Euro

00:07:11: Und vielleicht klärt sich dann auch die wichtigste Frage.

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